Bischöfliches Priesterseminar

Die Rebfläche des Bischöflichen Priesterseminars umfasst 34 Hektar Land, darunter Lagen wie Erdener Treppchen und Trittenheimer Apotheke an der Mosel, Kaseler Nies’chen an der Ruwer und Ayler Kupp an der Saar.

Das Bischöfliche Priesterseminar Trier wurde 1773 zunächst unter dem Namen „Seminarium Clementinum“ durch Kurfürst und Erzbischof Clemens Wenzeslaus von Sachsen gegründet. Bis heute ist es die Ausbildungsstätte des römisch-katholischen Bistums Trier für Priesteramtskandidaten.

Informationen zu Kurfürst und Erzbischof Clemens Wenzeslaus

Clemens Wenzeslaus’ Todestag hat sich im Juli 2012 zum 200. Mal gejährt. Der am 27. Juli 1812 in Marktoberdorf im Allgäu gestorbe-
ne Kurfürst und Erzbischof von Trier, Fürstbischof von Augsburg und Fürstprobst von Ellwangen war einer der ranghöchsten Fürsten im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

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Clemens Wenzeslaus von Sachsen stand den Ideen der Aufklärung offen gegenüber. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er es sich als Kurfürst von Trier zur Aufgabe gemacht hatte,

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insbesondere das Schulwesen weiter auszubauen, Bildung und Wohlstand zu fördern und die Schaffung gemeinnütziger Einrichtungen zu unterstützen.

Am 30. Oktober 1787 erließ er eine Verordnung zur Qualitätsverbesserung

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des heimischen Weinbaues. Innerhalb von sieben Jahren sollte so viel Riesling wie möglich gepflanzt werden.

Seinen 200. Todestag beging die Europäische Akademie für Wein und Kultur in den Kellern der Bischöflichen Weingüter mit einer Vortragsreihe

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sowie einer Riesling-Raritätenprobe, deren Weine bis ins Jahr 1937 zurückreichten.

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