Rieslingpyramide

Um allen Rieslingliebhabern und jenen, die es werden wollen, einen bestmöglichen Überblick über die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Orte und Lagen zu geben, wurde die Rieslingpyramide der Bischöflichen Weingüter Trier entwickelt. In ihr sind alle Weine auf einen Blick zusammengefasst.

Die einzelnen Geschmacksrichtungen sind farbig markiert: Blau steht für trockene, Grün für feinherbe und Messingrot für fruchtsüße Rieslingweine. Das Fundament der mehrstufigen Pyramide bilden die Dom Weine, zu denen drei verschiedene Rieslingstile sowie weitere Rebsortenweine gehören, wie beispielsweise Weißburgunder, Elbling, Rosé-, Rotweine und ein Rieslingsekt.

Auf der zweiten Stufe stehen die Flussweine, welche die besonderen Eigenschaften der einzelnen Flusstäler abbilden. Zu den Flussweinen zählen der Ruwer Riesling trocken, der Saar Riesling feinherb und der Mosel Riesling fruchtsüß.

Auf der dritten Stufe befinden sich die Ortsweine im klassischen Mosel-Kabinett-Stil, der für viel Frucht und Mineral bei gemäßigtem Alkohol steht. Für die trockenen und feinherben Rieslingweine findet der Ortsname Verwendung, aus dem die Trauben für den jeweiligen Wein stammen. Die fruchtigen Kabinette hingegen tragen traditionell den vollständigen Einzellagennamen.

Gekrönt wird die Rieslingpyramide von den Weinen aus berühmten Einzellagen wie beispielsweise Scharzhofberger, Dhroner Hofberger oder Kaseler Nies’chen. Sie repräsentieren mit ihren einzigartigen Lagenprofilen die höchste Form der Weinkultur an Mosel, Saar und Ruwer.