Ein Glücksfund, den Kellermeister Johannes Becker in einer Ecke des weitläufigen Kellers machte: Ein Druckstein aus dem Jahr 1902, mit dem damals die Flaschenetiketten gedruckt wurden. Da es sich um den einzigen noch auffindbaren Druckstein handelt, ist dieser für die Bischöflichen Weingüter Trier besonders wertvoll.

Das Weinsortiment

Dass die Bischöflichen Weingüter Trier durch den Zusammenschluss von drei legendären Weinbesitztümern entstanden sind, spiegelt sich auch im Erscheinungsbild wider. Das Logo vereint seit dem Jahrgang 2011 die Wappen aller drei Weingüter und unterstreicht visuell den Dreiklang der Bischöflichen Weingüter Trier.

Jede Qualitätsstufe hat ihr eigenes Etikett: Die Dom Kollektion, die Flussrieslinge, die Ortsrieslinge sowie die Einzellagenrieslinge.

Der Schriftzug auf den Orts- und Einzellagenweinen geht auf einen historischen Druckstein von 1902 zurück, was einer Hommage an den Moselwein gleichkommt, der um die Jahrhundertwende eine seiner Blütezeiten erlebte. Für so manchen Wein aus den Besitztümern der Bischöflichen Weingüter Trier wurde damals mehr Geld bezahlt als für einen berühmten Bordeaux.

Text des Drucksteins:

"1902 Dhroner Hofberger
Fuder N° 47
Wachstum: Bischöfliches Priesterseminar Trier"

Die Rebsorte Riesling wurde auf dem Etikett gar nicht erwähnt. Es galt als selbstverständlich, dass aus einer solchen Spitzenlage nur Riesling kommen kann.