Jahrgang 2018

Traumjahrgang 2018:

Der Jahrhundersommer 2018 beschert den Bischöflichen Weingüter Trier einen legendären Jahrgang von herausragender Qualität und Menge

Wir können nicht oft genug erwähnen, dass es sich bei der Herstellung von Wein in Zeiten zunehmender Wetterextreme in Folge des Klimawandels jedes Jahr wieder um eine Glückspartie handelt. Wein ist und bleibt ein hundertprozentiges Naturprodukt, das vielen Einflussfaktoren unterliegt. Doch wenn wir auf das Jahr 2018 zurückblicken, können wir schon jetzt versprechen: Der Jahrgang 2018 beschert den Bischöflichen Weingütern Trier sensationelle Weine, beste Erträge und allerhöchste Qualität.

Nach einem sehr warmen und trockenen Sommer konnten wir in Eitelsbach an der Ruwer bereits Anfang September mit der Lese der ersten Trauben, dem Frühburgunder, beginnen. Es wurde schnell deutlich, dass der Ertrag aus durchweg gesunden, tiefroten Trauben mit sehr guter physiologischer Reife und einem perfekten Zucker-Säure-Verhältnis bestehen würde – ein beruhigender Indikator für alle weiteren noch folgenden Weinberge.

Auch beim Riesling begannen wir schon Mitte September mit der Ernte, dem frühesten Lesebeginn des Rieslings in der gesamten Geschichte der Bischöflichen Weingüter Trier. Parallel konnten wir die Trauben für unseren Rosé ernten. Kurz darauf ging es mit einem Teil des Pinot Blanc (Weißburgunder) für unseren Sekt und Dom-Weißburgunder sowie mit dem St. Laurent weiter. Anfang Oktober beendeten wir die Weinernte mit den Rieslingtrauben aus unseren berühmtesten Einzellagen entlang von Mosel, Saar und Ruwer sowie mit unserem Pinot Blanc von der Saar. Beide werden klassisch im Moselfuder ausgebaut. Die Lese hätte uns kaum glücklicher machen können: durchweg reife, gehaltvolle Trauben von bester Qualität und Gesundheit.

Johannes Becker, Kellermeister der Bischöflichen Weingüter Trier und seit mehr als 30 Jahren Weinexperte in der Region, bekräftigt: „Bis heute habe ich keinen Herbst erlebt, in dem die Trauben über die gesamte Ernte hinweg in einem solch guten Zustand waren. Weit und breit konnten wir weder Fäulnis noch schädliche Pilze erkennen, was bemerkenswert ist.“

Auch im Kanzemer Altenberg, Heimat unseres Pinot Noir (Spätburgunder), fiel der Startschuss für die Ernte schon Ende September. Die hochreifen Burgunderbeeren von geradezu majestätischer Farbe wurden von Hand zweifach selektiert, um allerhöchste Güte zu garantieren, bevor sie für acht Wochen zur Vergärung in den Maischetank wanderten. Ende November konnten wir eine erste Kostprobe entnehmen: ein sehr kräftiger, konzentrierter Pinot Noir mit sensationellen Beerenaromen und von tiefroter Farbe – ein Traum für jeden Winzer!

Dass das Wetter Deutschland einen Jahrhundertsommer bescherte, dürfte nicht nur den Winzern in prägender Erinnerung bleiben. Der Sommer schien kaum enden zu wollen und führte dazu, dass ab Mitte Oktober hoch konzentrierte, teils mit leichter, sehr eleganter Edelfäule versehene Rieslingtrauben geerntet werden konnten – die perfekte Grundlage für Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen mit bis über 230 Grad Öchsle.

Aufgrund der überragenden Qualität und Quantität der Ernte wird der Jahrgang 2018 unser gesamtes Sortiment rundum abdecken. Unser erfahrenes Team ist sich einig, dass unser Sekt eine harmonische Säurestruktur haben wird, unsere Dom- und Schiefer-Weine sowie alle weiteren Qualitätsweine im Geschmack voluminöser als im Vorjahr und unsere Kabinettweine von herausragender Qualität sein werden. Die sensationellen klimatischen Bedingungen werden uns eine Fülle an ausgezeichneten Spätlesen und Auslesen bescheren. Diese werden von der Beerenauslese aus dem Piesporter Goldtröpfchen sowie den Trockenbeerenauslesen aus dem Kaseler Nies’chen, Kanzemer Altenberg und dem Scharzhofberg gekrönt. Hinzu kommen die Großen Gewächse und Réserven aus dem Graacher Himmelreich, der Trittenheimer Apotheke, dem Piesporter Domherr, dem Kaseler Nies’chen, der Ayler Kupp, dem Kanzemer Altenberg sowie dem Scharzofberger, die im trockenen Geschmacksbereich liegen.

In den kommenden Wochen und Monaten wird es noch einmal spannend: Was wird sich in den Fässern und Fudern abspielen und wie wird sich der Wein nach der Gärung präsentieren? Und abschließend eine der wichtigsten Fragen für uns: Werden Sie unsere Begeisterung für den Jahrgang 2018 mit uns teilen? Wir sind gespannt und können es kaum erwarten, Ihnen den neuen Jahrgang präsentieren zu können.

 


 

Über die Bischöflichen Weingüter Trier und das Weingut Friedrich-Wilhelm-Gymnasium

Die Bischöflichen Weingüter Trier bewirtschaften rund 100 Hektar Weinberge. Sie gehen auf den Zusammenschluss von drei bedeutenden, jahrhundertealten Weingütern im Jahr 1966 zurück: das Weingut des Bischöflichen Konvikts Trier, das Weingut des Bischöflichen Priesterseminars Trier und das Weingut der Hohen Domkirche Trier. Seit 2004 gehört auch das 30 Hektar große Weingut Friedrich-Wilhelm-Gymnasium zum Besitz der Bischöflichen Weingüter Trier, welches als eigenständige Marke geführt wird. Die Weingüter sind gemeinsam somit mit 130 Hektar Rebfläche an Mosel, Saar und Ruwer in zahlreichen Spitzenlagen vertreten. Der Schwerpunkt liegt mit über 90 Prozent auf dem Riesling. Die Trauben werden auf dem Scharzhof an der Saar und auf dem Duisburger Hof an der Ruwer gekeltert. Der Ausbau der Weine erfolgt mitten in Trier in den bis in die Römerzeit zurückreichenden weitläufigen Kellergewölben.